Was der Gründer von Sky dazu sagt, dass so viele Schwerkriminelle den Messenger nutzten – und ob er das hätte wissen müssen
Veröffentlicht am 12.11.2024 / 06:00
Wusste Sky Global, die Firma hinter dem Krypto-Messenger Sky ECC, wie viele Schwerkriminelle sich auf den Nachrichtendienst verlassen haben? Unsere Recherche legt nahe: Sie hätten es wissen müssen. Während unserer monatelangen Arbeit haben wir tausende Dokumente ausgewertet. Viele der Informationen rücken Sky Global in kein besonders gutes Licht. Also fragen wir direkt bei Jean-François Eap nach, dem Gründer von Sky ECC, und seinem Anwalt.
Und: Während die ersten Folgen dieses Podcasts veröffentlicht werden, gibt es eine brisante Entwicklung im Fall Sky ECC: Ein Staatsanwalt aus Hannover landet in Untersuchungshaft. Hat er Informationen an einen Drogenring durchgestochen?
Das ist die fünfte und letzte Folge einer internationalen Recherche, mit der ZDF frontal hinter die Kulissen einer der größten Überwachungs-Operationen seit Bekanntwerden des NSA-Skandals blickt.
Shownotes
Credits
Den Link zur ZDF Dokumentation über diese irre Geschichte findet ihr oben in den Shownotes, Autor ist unser Kollege Michael Haselrieder. Der Anstoß zu dieser Recherche, die ihr unter dem Schlagwort “crime messenger” auf vielen Kanälen finden könnt, kam von Guillaume Dasquié und Nicolas Jaillard.
Die Recherchen zu "Aufstieg und Fall von Sky ECC, dem Crime Messenger” dauerten mehrere Monate. Beteiligt waren Journalisten von CBC Radio Canada, von De Standaard, Le Soir und RTBF aus Belgien, Der Standard aus Österreich, Krik aus Serbien, NRC aus den Niederlanden, Télérama aus Frankreich und von OCCRP
Danke an Bennet Brinkmann, Anja Hübner, Bojana Jovanović und dem ZDF–Archiv.